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Amateurfunk

mein Rufzeichen DG3AG


Hallo lieber Seitenbesucher, im Folgendem will ich meine Amateurfunkstation vorstellen
mein Rufzeichen ist DG3AG ich bin seit 1978 lizensiert. Zunächst entsprach meine Lizensierung der Lizenzlasse C (ohne Kenntnisse des Morsens) konnte man damals die Prüfung ablegen und durfte dann mit 10 Watt max. die Bänder 2m, 70cm und darüber benutzen.
Mittlerweile entspricht dies aber der Lizenzklasse A (höchste Lizenzklasse) und ich darf nun mit 750 Watt auch die Kuzwellenbänder unsicher machen.
mir wurde also die Lizenzklasse A geschenkt und nur das Prefix "DG" in meinem Rufzeichen weist noch darauf hin, dass ich ursprünglich Inhaber einer "kleinen Lizenz" war.

Meine Station

Ich fühle mich noch sehr dem 2m Band verbunden und mache in erster Linie Betrieb in SSB und habe auch schon etliche weitere Verbindungen geschafft ..die weiteste war Russland.
natürlich klappt das nur im Rahmen von "sporadic-e" mein QTH-Locator ist ..JN57QR ..bin hier im Süden Deutschlands, direkt am Alpenrand.
Richtung Süden habe ich also direkt vor meiner Haustür Berge im Weg und so dürfte im 2m Band in Richtung Süden eigentlich nichts gehen..es geht aber trotzdem recht gut, und so hatte ich bereits etliche Verbindungen nach Nord und Mittelitalien auch Kroatien ist durchaus möglich.
Ich verwende auf 2m eine 200 Watt Eigenbau-Endstufe mit 2 Stück Pl 504 (bekannt aus der Fernsehtechnik der 60er Jahre) Zeilenendröhren sind das, machen aber mit Hilfe einer trickreichen Schaltung (dynamische Schirmgittersteuerung entsprechend der Hüllkurve) ein recht ordentliches und lineares Signal auch noch auf 144 Mhz.
Auch das 80m Band ist für mich eine Herausforderung und zwar in dem Sinne, dass zwar Verbindungen bei Einbruch der Dunkelheit europaweit kein Problem darstellen, wenn man wie ich zunächst auch einfach einen Draht ca. 10m hoch durch den Garten spannt.
ich verwendete zunächst eine sogenannte Fuchsantenne das heisst 40m Draht hochohmig gespeist ..eine problemlose Antenne war das, welche innerhalb Eurpas für gute Sinale sorgte insbesonders in Verbindung mit einer Röhren Pa mit der Endröhre RS-631 die damals ca. 500 Watt lieferte.
Da ich aber kein besonders geselliger Mensch bin, lagen mir die Lokalrunden innerhalb Europas nicht so sehr am Herzen und ausserdem feilen die OMs in diesen Lokalrunden akribisch an ihrer Modulation bis hin zur "Studioqualität" und da mir eher Lautstärke und Reichweite als Modulationsqualität wichtig ist, dauerte es auch nicht lange und die ersten Bemerkungen fielen..teilweise gab es gute Anregungen, teilweise auch nur dumme und gehässige Kommentare.
Da ich aber genau weiss, wie man "gute Modulation" zustandebringt ich aber meinen Sender nicht mit nur 10% seiner maximalen Leistung aussteuern will, sondern immer bis kurz vorm "Splattern" ausreize und dabei mein Audiospektrum so schmal wie nur irgendmöglich gestalte um buchstäblich durch das Rauschen und anderen QRM "zu bohren" wurde mir ganz klar, in solchen "audiophilen 80m Runden" habe ich nichts verloren, das gibt nur Ärger. Also wurde die steilstrahlende Fuchsantenne abgebaut und dafür eine flachstrahlende Marconi Antenne errichtet. eine ca. 15m hohe Vertikal mit Dachkapazität

Fotos

 

 

Aktuell

mache ich recht wenig Betrieb

Weil auf den beiden Bändern 2m und 80m "man made noise" Funkbetrieb unmöglich macht.
Messungen der BnetzA vor Ort haben zwar die Störungen bestätigt aber zugleich die Stärke der Störung als..innerhalb der Grenzwerte..klassifiziert.
mit anderen Worten..ich muss sie hinnehmen.
ich will jetzt keine DIN-A4 Seite über PLC, VDSL, Schaltnetzteile, LED-Lampen in die Tasten hauen. jeder Betroffene, und das dürfte mittlerweile jeder Funkamateur sein, der in dicht bebautem Gebiet seine Antennen errichtet hat, kennt diese Problematik..also muss ich nichts mehr dazu sagen.
In Kurzfassung...mein Standort ist funktechnisch TOT und Funkbetrieb ist für mich nur noch portabel möglich.

Portabelbetrieb

ist zwar nicht ganz meine Domäne, weil ich ein "typischer QRO ler" bin, Freude an selbstgebauten Endstufen habe und ganz gerne die Annehmlichkeit einer gut abgesicherten 230 Volt Steckdose nutze.
Portabelbetrieb ist daher für mich eine grosse Einschränkung, weil es ein für mich ein Zurück zu kleinen schwachen Batteriesendern bedeutet, mit körperlicher Anstrengung verbunden ist, mit Akkus, welche immer die Frage aufwerfen, wie lange halten sie noch.
Andererseits sagte ich ja bereits, vor meiner Haustüre stehen richtig hohe Berge und so taste ich mich doch langsam an den Portabelbetrieb ran. Auch 2017 hatte ich wenigstens ein paar, wenn auch kurze Distanzen auf diese Weise überbrückt. Meist jedoch war ich im Gespräch mit Wanderern die auch den Hügel bestiegen und durchaus Interresse an meiner Technik zeigten. Es ergaben sich positve Gespräche während mein FT-817 an der kleinen 3-Element Yagi die meiste Zeit nur Rauschen produzierte.
Klar ..man muss höher rauf und dem steht ja auch nichts im Weg ..es gibt Seilbahnen Herzogstand, Blomberg mal sehen wie 2018 hinsichtlich Portabelbetrieb wird.

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